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Berliner Straßenbahn-Unternehmen

Depot’s A-M Depot’s N-Z Depot’s Index


Straßenbahndepot Ackerstrasse (VII / 7)
Eröffnet: 29.10.1875
Geschlossen: 1922
Unternehmen: Große Berliner Pferdeeisenbahn AG
Adresse: Berlin N, Ackerstr. 3/4
Größe: 3360 qm (1899), P: ? Wagen, ? Pferde, E: 50 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Pferdebetrieb, später elektrischer Betrieb. 1902 als Bahnhof VII, 1911 als Bahnhof 7 bezeichnet.

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Straßenbahndepot Alt-Glienicke (--)
Eröffnet: Juni 1909
Geschlossen: 1921
Unternehmen: Teltower Kreisbahnen (Betriebsleitung Alt-Glienicke)
Adresse: Alt-Glienicke, Friedrichstrasse 10 (heute Semmelweisstr.)
Größe: ? qm, E: 10 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb

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Straßenbahndepot Alter Viehhof ()
Eröffnet: 1873
Geschlossen: 1874
Unternehmen: Grosse Berliner Pferdeeisenbahn AG
Adresse: Berlin N, Brunnenstr.
Größe:
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Pferdebetrieb - Die Strecke Rosentaler Thor - Badstraße hatte zuerst keinen Anschluß an den vorgesehenden Betriebshof Badstraße (auf der Pankinsel). Als Aushilfsdepot dienten deshalb die Gebäude auf dem alten Viehhof an der Brunnenstraße. Pferdebahngleise wurden auf dem Gelände aber nicht verlegt.
Straßenbahndepot Am Schlangengraben (-)
Eröffnet: Juli 1906
Geschlossen: Juni 1907
Unternehmen: Spandauer Straßenbahn (Allgemeine Elekticitäts-Gesellschaft)
Adresse: Spandau, (Schlangengraben)
Größe: ? qm, E: ? Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb - Das Depot wurde für die bereits in Normalspur gebaute Linie B eingerichtet. Nach Umspurung der übrigen Linien wurde es überflüssig.
Straßenbahndepot Badstrasse (I)
Eröffnet: Februar 1874
Geschlossen: 1892 oder 1899
Unternehmen: Große Berliner Pferdeeisenbahn AG
Adresse: Berlin N, Badstr. 41
Größe: ? qm, P: 30 Wagen, ? Pferde
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Pferdebetrieb, Betriebshof befindet sich auf der Pankinsel - Auf dem gleichen Grundstück ist eine Werkstatt untergebracht, die April 1874 eröffnet wurde. Das Gelände wurde im Jahre 1898 durch das Grundstück Uferstraße 7 und 1901 durch das Grundstück Uferstraße 8 ergänzt.
Die Werkstatt wurde auch von den Tochtergesellschaften Berlin-Charlottenburger Straßenbahn (ab 01.07.1906), Nordöstliche Berliner Vorortbahn (ab 04.05.1910), Südliche Berliner Vorortbahn (01.07.1899) und Westliche Berliner Vorortbahn benutzt. Die Werkstatt wurde nach 1920 zu einer Hauptwerkstatt für die Straßenbahn ausgebaut. Nach dem zweiten Weltkrieg wird die Werkstatt auch vom Betriebsteil Autobus benutzt, da die Hauptwerkstatt Omnibus in Treptow von der BVG-West nicht mehr erreichbar war.
Straßenbahndepot Berliner Str. (BSt: 27a, später 11a)
Eröffnet: März 1895
Geschlossen: 15.02.1930
Unternehmen: Elektrische Straßenbahn Gross-Lichterfelde-Lankwitz-Steglitz-Südende
(Siemens & Halske, später Teltower Kreisbahnen)
Adresse: Lichterfelde, Berliner Str. 1 (heute Ostpreussendamm)
Größe: 11652 qm (1918), E: 28 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb (Schmalspur) - Nach Einstellung des Schmalspurbetriebes am 15.02.1930 wurde das Depot geschlossen und später von der Berliner Stadtreinigung genutzt. Im April 1970 wurde das Verwaltungsgebäude an der Strasse abgerissen. Die Fahrzeughalle steht noch.
Straßenbahndepot Birkbuschstrasse (BSt: 27)
Eröffnet: August 1912 (1911 ?)
Geschlossen: um 1929
Unternehmen: Straßenbahn Steglitz-Grunewald (Gemeinde Steglitz)
Adresse: Steglitz, Birkbuschstrasse 70 (Birkbuschstr. 43)
Größe: ? qm, E: 24 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb, Grunewaldbahn (T.K.)
Nach der Schließung des Depots wurde das Gelände von der BEWAG übernommen.
Straßenbahndepot Bogenstrasse (-)
Eröffnet: Mai 1881
Geschlossen: 1895
Unternehmen: Elektrische Bahn Gross-Lichterfelde (Siemens & Halske)
Adresse: Lichterfelde, (Bogenstrasse)
Größe: ? qm, E: 2 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb
Straßenbahndepot Brandenburgstrasse (II / 7 / -)
Eröffnet: 1876
Geschlossen: 1907
Unternehmen: Grosse Berliner Pferdeeisenbahn AG
Adresse: Berlin SO, Brandenburgstr. 76/77 (heute Lobeckstr.)
Größe: 3621 qm (1902), P:30 Wagen, ? Pferde, E: 60 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Pferdebetrieb, später elektrischer Betrieb. - Das Depot ersetzte den provisorischen Betriebshof Königgrätzer Str. 1897 wurde der Hof wegen der Einführung des elektrischen Betriebes umgebaut. Von 1907 bis 1911 waren hier auch die Omnibusse der Großen Berliner Motoromnibus Gesellschaft untergestellt. Ebenfall wurden hier die Wagen der Südlichen Berliner Vorortbahn untergebracht. Nach dem ersten Weltkrieg diente das Depot nur noch dem Poststraßenbahnverkehr. (Postpakethof)
Straßenbahndepot Britz (17 / Britz)
Eröffnet: 15.12.1910
Geschlossen: 01.10.1966 (heute Bushof)
Unternehmen: Grosse Berliner Straßenbahn AG
Adresse: Britz, Gradestrasse 10 (4-17)
Größe: 30209 qm (1916) später 38033 qm, E: 176 Wagen (max. 240)
Architekt: J. Krämer (Neubau)
Baustil: Kubismus wusste Krämer andeutungsweise an der Fassade zu integrieren
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb, anfangs zehn überdachte Hallengleise für 200 Fahrzeuge. 1928 wurden die zu klein gewordenen Anlagen durch einen Neubau ersetzt, es entstanden 25 überdachte Hallengleise. Eine ähnliche Waschanlage wie auf dem Depot Moabit wurde nach dem zweiten Weltkrieg auch auf diesem Hof errichtet. Seit dem 02.05.1963 teilweise und ab dem 01.10.1966 ganz als Autobus-Betriebshof verwendet.
Straßenbahndepot Brunnenstrasse (XVII)
Eröffnet: 1887
Geschlossen: 1905
Unternehmen: Grosse Berliner Pferdeeisenbahn AG
Adresse: Berlin N, Brunnenstrasse 85 (111) gegenüber der Lortzingstr.
Größe: 4685 qm (1899), P: 60 Wagen, 299 Pferde, E: 60 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Pferdebetrieb - 1902: Dieser Bahnhof kann nicht wirklich als Betriebshof gelten, da er nur zum Einstellen von Wagen und Pferden diente. Während die verfügbaren Räumlichkeiten zum größten Teil verpachtet sind. Das Grundstück wurde am 01.10.1905 verkauft.
Straßenbahndepot Charlottenburg (VI)
Eröffnet: 1875?
Geschlossen: 1901
Unternehmen: Grosse Berliner Pferdeeisenbahn AG
Adresse: Charlottenburg, Tauroggener Str. 40 / 41
Größe: 6311 qm (1899), P: 40 Wagen, 130 Pferde
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Pferdebetrieb, Depot Charlottenburg jenseits der Spree - Vermutlich wurde das Depot für die Linie Monbijouplatz - Charlottenburg in Betrieb genommen, welche am 29.07.1875 eröffnet worden war. In anderen Schriften wurde das Depot zeitweise auch als Depot Osnabrücker Straße bezeichnet.
Straßenbahndepot Charlottenburg (XII / 12 / Moa)
Eröffnet: 01.03.1901
Geschlossen: 01.08.1964
Unternehmen: Grosse Berliner Straßenbahn AG
Adresse: Charlottenburg, Huttenstr. / Wiebestr. 29 / 30
Größe: 40055 qm (1916: 20377 qm), E: 325 Wagen
Architekt: 1899-1901 von Joseph Fischer-Dick, Umbau 1924 von Jean Krämer (D)
Baustil: ornamentale Architektur der Jahrhundertwende, im 2. Weltkrieg zerstört und durch schlichte Fassadengestaltung ersetzt.
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb, aufgeführt in der Denkmalliste von Berlin - Etwa ab 1935 als Straßenbahndepot Moabit bezeichnet. Nach der Schließung wurde ein Teil der Hallen an die BEHALA vermietet. Im verbleibenden Teil zog die vorher in der Sellerstraße untergebrachte Bahnmeisterei ein. Später teilweise genutzt als Kulturzentrum, 1998 gesperrt worden. Seit 2003 befindet sich dort das Meilenwerk Berlin.
Straßenbahndepot Charlottenburg (16)
Eröffnet: 22.06.1865
Geschlossen: September 1930
Unternehmen: Berliner Pferdeeisenbahn E. Beeskow Kommandit-Gesellschaft auf Aktien
Adresse: Charlottenburg, Spandauer Str. 13 / 14 (22?), heute Spandauer Damm
Größe: 13546 qm, P:100 Wagen / 300 Pferde, E: 187 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Pferdebetrieb, später elektrischer Betrieb - Nach Eröffnung des neuen Betriebshofes in der Königin-Elisabeth-Str. wurden die Hallen bis 1932 noch zum Abstellen nicht benötigter Wagen genutzt. Später nutzte die Firma Gebr. Hertling einen Teil der Hallen zum Unterstellen ihrer Möbelwagen. Nach 1935 wurden die Anlagen beseitigt und auf dem Gelände Wohnhäuser errichtet.
Straßenbahndepot Charlottenburg (16 / ab etwa 1935: Char)
Eröffnet: 01.09.1930
Geschlossen: 02.10.1967
Unternehmen: Berliner Verkehrs-Aktiengesellschaft
Adresse: Charlottenburg, Königin-Elisabeth-Str. 23
Größe: 27500 qm, E: 320 Wagen
Architekt: J. Krämer und O.R.Salvisberg
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb, letzter Straßenbahnhof der BVG-West. Hier konnten 320 Straßenbahnwagen untergestellt werden, die große Mittelhalle allein misst 97 x 120 Meter. Spätere Nutzung: Parkplatzvermietung, VVR-Berek. 01.10.2000 Eröffnung eines Zweiradcenter in den denkmalgeschützten Hallen. Seit 2005 ist hier ein Verbrauchermarkt untergebracht.
Straßenbahndepot Ehrenbergstrasse (-)
Eröffnet: 1909
Geschlossen: 01.04.1928
Unternehmen: Gesellschaft für elektrische Hoch - und Untergrundbahnen in Berlin (Hochbahngesellschaft)
Adresse: Berlin O, Ehrenbergstr.
Größe: 1200 qm (1918), E: 17 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: elektrischer Betrieb
Dieses Depot bildete das Erdgeschoß der Hochbahn-Wagenhalle Warschauer Brücke.
Straßenbahndepot Französisch-Buchholz (-)
Eröffnet: Juli 1904
Geschlossen: um 1920
Unternehmen: Pferdeeisenbahn der Gemeinde Französisch-Buchholz
Adresse: Französisch-Buchholz, Gravensteinstr.
Größe: 620 qm (1918), P: 3 Wagen, ? Pferde, E: 3 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Pferdebetrieb, später elektrischer Betrieb
Straßenbahndepot Friedrichshagen (-)
Eröffnet: Mai 1891
Geschlossen: ?
Unternehmen: Friedrichshagener Straßenbahn (von Kreyfeld & Co)
Adresse: Friedrichshagen, Friedrichstrasse (heute Bölschestrasse / Josef-Nawrocki-Straße 11)
Größe: ? qm, P: ? Wagen, ? Pferde, D: ? Fahrzeuge
Architekt: 1891 von Georg von Kreyfeld
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Pferdebetrieb und Dampfbetrieb - Es ist nicht bekannt ob die Wagenhalle nach Übergang der Friedrichshagener Straßenbahn an die Städtische Straßenbahn Cöpenick im Jahre 1906 noch benutzt wurde. Aufgeführt in der Denkmalliste von Berlin: Josef-Nawrocki-Straße 11, Depot der Dampfstraßenbahn und Pferdebahn.
Straßenbahndepot Grenzstrasse (BSt: 28a, ab etwa 1935: ?)
Eröffnet: Mai 1909
Geschlossen: um 1944
Unternehmen: Elektrische Straßenbahn Spandau-Nonnendamm
Adresse: Siemensstadt, Grenzstraße
Größe: 1380 qm (1918), E: 42 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb - Im zweiten Weltkrieg wurde das Depot zerstört. Nach 1945 wurden hier kriegszerstörte Wagen abgestellt. Um 1950 wurden die Gebäudereste beseitigt und das Gelände an Siemens zurück gegeben.
Straßenbahndepot Gesundbrunnen (---)
Eröffnet: ?
Geschlossen: ?
Unternehmen: ?
Adresse: Gesundbrunnen, ...
Größe:
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Erster GBS-Hof in der Badstr. und danach in der Uferstraße 8. Zog 1901 nach Reinickendorf, Pankower Allee und erhielt dort die Depotnummer I. Kann nicht als Straßenbahndepot gelten, da nur Werkstattbahnhof (1911).
Straßenbahndepot Halensee (WBV: II)
Eröffnet: 29.04.1886
Geschlossen: 1911
Unternehmen: Kurfürstendamm-Gesellschaft¹
Adresse: Grunewald, Koenigsallee
Größe: ? qm, D: ? Wagen, E: ? Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Dampfbetrieb, später elektrischer Betrieb - ¹ Betriebsführer der Linie der Dampf-Straßenbahn der Kurfürstendamm-Gesellschaft (Zoo-Grunewald) war die Firma Davy, Donath & Co, der möglicherweise auch das Depot gehörte.
Straßenbahndepot Halensee (13 / Hal)
Eröffnet: 1898
Geschlossen: 1939
Unternehmen: Grosse Berliner Straßenbahn AG
Adresse: Wilmersdorf, Westfälische Str. 73-75
Größe: 9575 qm, 131 Wagen (max. 150)
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb, vorher Depot Wilmersdorf
Straßenbahndepot Heiligensee (BSt: 6a)
Eröffnet: Mai 1913
Geschlossen: 01.05.1922 (1937 ?)
Unternehmen: Straßenbahn der Gemeinde Heiligensee an der Havel
Adresse: Heiligensee, Dorfaue (heute Alt-Heiligensee 73 / 75)
Größe: 5899 qm (1918), E: 21 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb - Bis Ende der dreißiger Jahre wurde das Depot von der BVG für Verstärkungslinien verwendet. Das Grundstück wurde verkauft. Heute wird das Gelände von einem kleinen Industriebetrieb genutzt.
Straßenbahndepot Henningsdorf (-)
Eröffnet: Januar 1923
Geschlossen: 1929
Unternehmen: Berliner Straßenbahn
Adresse: Henningsdorf, Rathenausstrasse (Spandauer Allee ?)
Größe: ? qm, B: ? Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Benzolbetrieb - Die Wagenhalle war nur während des Benzolbetriebes der Kleinbahn Spandau-West - Henningsdorf (Linie 120) in Betrieb.
Straßenbahndepot Hohenschönhausen (GBS: XXIII)
Eröffnet: 21.10.1899
Geschlossen: 1922
Unternehmen: Straßenbahn Berlin-Hohenschönhausen der Cotinentalen Gesellschaft für elektrische Unternehmungen Nürnberg
Adresse: Hohenschönhausen, Bahnhofstrasse 1 (heute Degnerstrasse)
Größe: 12608 qm (1918), E: 41 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb - Der Bauherr war die N.Ö.B.V. gewesen.
Straßenbahndepot Johannisthal ()
Eröffnet: 1910
Geschlossen: ?
Unternehmen: Straßenbahn des Flugplatzes Johannisthal
Adresse: genaue Lage nicht bekannt²
Größe:
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Pferdebetrieb - ² Vermutlich wurden die Fahrzeuge in Gebäuden des Flugplatzes untergestellt.
Straßenbahndepot Kleine Frankfurter Str. (NBPf: I / GBS: XXI / 21)
Eröffnet: 1879
Geschlossen: 17.07.1913
Unternehmen: Neue Berliner Pferdebahngesellschaft
Adresse: Berlin C, Kleine Frankfurter Str. 1 / 2
Größe: 4464 qm (1902), P: ? Wagen, ? Pferde, E: 55 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Pferdebetrieb, später elektrischer Betrieb
1913 wurde dieses Depot durch den Neubau Lichtenberg, Siegfriedstraße ersetzt.
Straßenbahndepot Kniprodestrasse (Ost, BSt: 25)
Eröffnet: April 1908
Geschlossen: 1923 (nur für Linienverkehr, heute Gleislager und Depot ATw)
Unternehmen: Städtische Straßenbahnen Berlin (Straßenbahnen d. Stadt Berlin)
Adresse: Berlin NO, Kniprodestrasse 24 (zeitweise Artur-Becker-Str.)
Größe: 13092 qm (1918) später 43701 qm, E: 120 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb - Heute fahren dort noch Arbeitstriebwagen. Der Gleisbauhof ist heute noch anfahrbar und wird als Lager genutzt.
Straßenbahndepot Königgrätzer Str. ()
Eröffnet: 1873
Geschlossen: 1876
Unternehmen: Grosse Berliner Pferdeeisenbahn AG
Adresse: Berlin W, Königgrätzer Str. 120 (heute Stresemannstr.)
Größe: ? qm, P: 6 Wagen, 30 Pferde
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Pferdebetrieb - Bei der Inbetriebnahme der Strecke Potsdamer Thor - Hallesches Thor wurde dieser Betriebshof nur als Provisorium genutzt. Er lag auf dem Grundstück der Königlichen Porzellan-Manufaktur und hatte keinen Gleisanschluß. Nach Eröffnung des Hofes in der Brandenburgstraße wurde das Depot aufgegeben. Auf dem Gelände in der Königgrätzer Straße wurde später das Museum für Völkerkunde erbaut.
Straßenbahndepot Köpenick (BSt: 26, ab etwa 1935: Köp)
Eröffnet: 1882 / 11.08.1903
Geschlossen: in Betrieb
Unternehmen: Städtische Straßenbahn Cöpenick
Adresse: Cöpenick, Marienstraße (heute Wendenschloßstr. 50-52)
Größe: 11700 qm (1918), später 12072qm, E: 80 Wagen
Architekt: Hugo Kinzer
Baustil: neoklassizistisch
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb, früher Straßenbahndepot Marienstraße - Die Eröffnung des Depot war 1882, nach dem Umbau wurde er am 11.08.1903 wiedereröffnet.
Straßenbahndepot Köpenicker Str. (XV)
Eröffnet: 01.12.1885
Geschlossen: 1911
Unternehmen: Grosse Berliner Pferdeeisenbahn AG
Adresse: Berlin SO, Köpenicker Str. 92 und Wassergasse 1 / 4
Größe: 2996 qm (1899), P: 27 Wagen, 288 Pferde, E: 27 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Pferdebetrieb - 1902: Dieser Bahnhof kann nicht wirklich als Betriebshof gelten, da er nur zum Einstellen von Wagen und Pferden diente. Während die verfügbaren Räumlichkeiten zum größten Teil verpachtet waren. Von 1907 bis 1914 wurde das Depot als Lager für die Oberleitungsbauabteilung genutzt.
Straßenbahndepot Kottbusser Ufer (21a)
Eröffnet: Mai 1903
Geschlossen: 1921
Unternehmen: Berliner Elektrische Straßenbahnen AG (vorm. S.u.H.)
Adresse: Berlin SO, Kottbusser Ufer 20-22 (heute Paul-Lincke-Ufer)
Größe: 897 qm (1918), E: 12 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: elektrischer Betrieb
Straßenbahndepot Kreuzbergstrasse (XIV / 14 / Kreuz)
Eröffnet: 01.10.1883
Geschlossen: 1944
Unternehmen: Grosse Berliner Pferdeeisenbahn AG
Adresse: Berlin SW, Kreuzberg Kreuzbergstrasse 16 / 18 später auch 19 / 20
Größe: 9694 qm (1899) später 9778 qm, P: 100 Wagen, ? Pferde, E: 200 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Pferdebetrieb, später auch elektrischer Betrieb - Im Jahr 1886 wurde das Depot durch die Grundstücke Kreuzbergstraße 19 / 20 erweitert. Das Straßenbahndepot wurde beim schwerem Bombenangriff am 30. Januar 1944 zerstört und nicht wieder aufgebaut. Das Gelände wurde nach dem Krieg noch einige Jahre von der BVG genutzt, zeitweilig war dort die Oberleitungsbauabteilung untergebracht.
Straßenbahndepot Landsberger Allee (NBPf: III, GBS: XXIII)
Eröffnet: um 1885
Geschlossen: 1901
Unternehmen: Neue Berliner Pferdebahn-Gesellschaft
Adresse: Berlin NO, Landsberger Allee 138 / 139
Größe: 5259 qm, P: 40 Wagen, 167 Pferde
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Pferdebetrieb - Die Gebäude wurden 1901 abgetragen und das Grundstück verkauft.
Straßenbahndepot Lichtenberg (NBPf: IV, GBS: XXIV / 24)
Eröffnet: 1889 (1876?)
Geschlossen: 17.07.1913
Unternehmen: Neue Berliner Pferdebahn-Gesellschaft
Adresse: Lichtenberg, Dorfstrasse 4 / Möllendorffstr. 20-21
(später Jacques-Duclos-Str., dann wieder Möllendorffstr.)
Größe: 24993 qm (1902), P: 15 Wagen, 8 Pferde, E: 80 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Pferdebetrieb, später elektrischer Betrieb
1901 wurde das Depot erweitert und im Jahre 1913 ist auch dieses Depot durch den Neubau in der Siegfriedstraße ersetzt worden. Die Gebäude wurden noch lange von verschiedenen Abteilungen der Berliner Straßenbahn benutzt. 1950 waren die Gebäude noch vorhanden. (Adressen - 1902: Dorfstrasse 4, 1911: Möllendorffstr. 20 / 21)
Straßenbahndepot Lichtenberg (24 / Lich)
Eröffnet: 17.07.1913
Geschlossen: in Betrieb
Unternehmen: Große Berliner Straßenbahn AG
Adresse: Lichtenberg, Siegfriedstr. 30-35
Größe: 42000 qm (1916: 41640 qm), 540 Wagen,
Gesamtlänge der 26 überdachten Gleise: 5,5 km. (1913)
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb, 1913 als der größte Straßenbahnhof Berlins errichtet. Von 1951 bis 1973 war hier auch der Betriebsteil Obus beheimatet.
Straßenbahndepot Lichterfelde (WBV: XI, GBS: 11, ab ca. 1935: Steg)
Eröffnet: 21.11.1913 ¹
Geschlossen: 02.05.1962
Unternehmen: Westliche Berliner Vorortbahn AG
Adresse: Lichterfelde, Chausseestr. (heute Hindenburgdamm 68 [67-70])
Größe: 24433 qm (1918), E: 157 Wagen (max. 275)
Architekt:
Baustil:
Ansichten: Gleisbild
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb (Normalspur), später Straßenbahndepot Steglitz - Obwohl der Betriebshof der WBV gehörte, war er in das Nummernschema der GBS eingereiht. Das Depot hatte eine Kapazität von 275 Straßenbahnwagen. Die 60 m breite und 192 m lange Wagenhalle bot bis 1935 auf 14 Gleisen ca. 260 Fahrzeugen Platz. Daneben befand sich eine 10 m breite zweigleisige Werkstatthalle. Für die Straßenbahn am 02.05.1962 geschlossen und nach kurzer Umbauzeit ab 01.10.1962 als Autobusbetriebshof L eröffnet. Seit 1986 auch kein Buseinsatz mehr, später Feuerwehr und Infrastruktur der BVG (Rolltreppen, Entwerter). Von 1935 bis 1965 waren hier auch die Fahrzeuge der südlichen Obuslinien beheimatet, wobei die Obushalle erst 1940 erbaut wurde. Seit 2005 ein BMW-Autohaus.
¹Als Eröffnungsdatum wurde im Geschäftsbericht nach "Elektrische Kraftbetriebe und Bahnen" (1914, S.339) der 18.11.1913 und nach "Deutsche Straßen- und Kleinbahnzeitung"
(1913, S.869) der 19.11.1913 angegeben.
Straßenbahndepot Manteuffelstrasse (IX)
Eröffnet: 1875
Geschlossen: 1911
Unternehmen: Grosse Berliner Pferdeeisenbahn AG
Adresse: Berlin SO , Manteuffelstr. 78 (83?)
Größe: 10176 qm (1899), P: 118 Wagen, 576 Pferde, E: 118 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Pferdebetrieb, später elektrischer Betrieb - Von diesem Bahnhof wurden die ersten elektrischen Linien der Großen Berliner Pferdeeisenbahn betrieben. Nach der Schließung wurde das Depot für die Oberleitungsbauabteilung verwendet.
Straßenbahndepot Mariendorf (-)
Eröffnet: August 1945
Geschlossen: Mai 1946
Unternehmen: Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG) - Eigenbetrieb der Stadt Berlin
Adresse: Mariendorf, Rennbahn
Größe: ? qm, E: ? Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb - Für den Inselbetrieb der Linie 99 wurde in der Schleife Rennbahn Mariendorf eine Wagenhalle aus Holz errichtet.
Straßenbahndepot Marienstraße (BSt: 26, ab etwa 1935: Köp)
Eröffnet: 1882 / 11.08.1903
Geschlossen: in Betrieb
Unternehmen: Städtische Straßenbahn Cöpenick
Adresse: Cöpenick, Marienstraße (heute Wendenschloßstr. 50-52)
Größe: 11700 qm (1918), E: 80 Wagen
Architekt: Hugo Kinzer
Baustil: neoklassizistisch
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb, später in Straßenbahndepot Köpenick
Die Eröffnung des Depot war 1882, nach dem Umbau wurde er am 11.08.1903 wiedereröffnet.
Straßenbahndepot Markusstrasse (XVIII / 18)
Eröffnet: 1889
Geschlossen: 1913 / 1971
Unternehmen: Grosse Berliner Pferdeeisenbahn AG
Adresse: Berlin O, Markusstrasse 7
Größe: 4633 qm (1899), P: 45 Wagen, 301 Pferde, E: 65 Wagen
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Pferdebetrieb, später elektrischer Betrieb - Das Grundstück wurde 1888 käuflich erworben.
Das Depot wurde durch den Neubau Lichtenberg, Siegfriedstr. ersetzt. Das Gelände ist von der Abteilung Fahrleitung bis 1971 genutzt worden.
Straßenbahndepot Marzahn (Mar)
Eröffnet: 01.04.1985
Geschlossen: in Betrieb
Unternehmen: Berliner Verkehrsbetriebe (BVB)
Adresse: Berlin O, Landsberger Allee 576 (zeitweise Leninallee)
Größe: 110000 qm (1982), für 240 Wagen konzipiert (Typ Tatra)
Architekt:
Baustil:
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb - 29.09.1982 Grundsteinlegung für das 11ha große Baugelände.
In der 87 x 164 Meter großen Instandsetzungshalle wurden 10 Gleise verlegt.
Die Halle besteht aus vier Hallenschiffen und wurde in Stahlbeton-Montagebauweise errichtet. 19?? Freistellanlage um 3 Aufstellgleise erweitert.
Straßenbahndepot Moabit (12 / Moa)
Eröffnet: 01.03.1901 (1924 umgebaut)
Geschlossen: 01.08.1964
Unternehmen: Grosse Berliner Straßenbahn AG
Adresse: Charlottenburg, Wiebestrasse 29-30
Größe: 40055 qm, E: 320 Wagen
Architekt: 1899-1901 von Joseph Fischer-Dick, Umbau 1924 von Jean Krämer (D)
Baustil: Ornamentale Architektur der Jahrhundertwende, im 2. Weltkrieg zerstört und durch schlichte Fassadengestaltung ersetzt.
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb, vorher Straßenbahndepot Charlottenburg - Hier wurde ein großer Teil der West-Berliner Straßenbahnwagen verschrottet. In den dreißiger Jahren wurde auf dem Betriebshof im Freigelände eine Waschanlage errichtet (mit großen rotierenden Bürsten).
Das Depot wurde teilweise genutzt als Kulturzentrum und ist 1998 gesperrt worden. Seit 2003 befindet sich dort das Meilenwerk Berlin. Aufgeführt in der Denkmalliste von Berlin.
Straßenbahndepot Müllerstrasse (2 / Mül)
Eröffnet: 05.09.1927
Geschlossen: 01.06.1958
Unternehmen: Berliner Straßenbahn-Betriebs GmbH
Adresse: Berlin N, Müllerstrasse 77 / 82
Größe: 38207 qm, E: 320 Wagen
Architekt: Jean Krämer
Baustil: Expressionismus
Ansichten:
Bemerkungen: Elektrischer Betrieb, Fahrschule, Werkschule, Schaffnerschule
Nach Stillegung der Tegeler Straßenbahnlinien wurde er am 01.06.1958 geschlossen und
nach zweijähriger Umbauzeit am 30.06.1960 als Autobus-Betriebshof M wieder eröffnet.

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Quellen:
"Berliner Straßenbahngeschichte II" von Sigurd Hilkenbach, Verlag Eisenbahn
"Berliner Verkehrsblätter", Arbeitskreis Berliner Nahverkehr e.V.
Bemerkung:
Die Hof-Nummern bei der GBS wurden in römischen Zahlen angegeben, bei der BVG in arabischen Zahlen.
Abkürzungen:
P = Pferdebetrieb, D= Dampfbetrieb, A= Akkumulatorenbetrieb, B = Benzolbetrieb, E = elektrischer Betrieb
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Letzte Aktualisierung am 11.02.2009, 14:06 Uhr.